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HSR

Künftige Versorgungsinfrastrukturen in ländlichen Räumen

Während in grösseren Städten das Angebot an Versorgungsinfrastrukturen meist sehr gut ist, spüren bereits heute ländliche Regionen oder einzelne Ränder der Agglomerationen: Versorgungssicherheit ist ein relativer Begriff. Poststellen, Dorfläden und Bankfilialen schliessen. Ein attraktiver Takt der Bus- und Zugverbindungen fehlt.

 

In dünn(er) besiedelten Gebieten kosten Erbringungsleistungen für die Infrastrukturanbieter mehr als in Städten oder in den Kernen der Agglomerationen. Weil jeder Anbieter nur seine eigene Rentabilität bewertet, die Einwohner aber letztendlich alle Versorgungsinfrastrukturen brauchen, kommt es in der Summe zu einer schlechteren Versorgungsqualität. Noch fehlen den Gemeinden oder Kantonen aber hierfür Frühwarn-Indikatoren, um dem mit genügend Vorlauf zu begegnen. Die heutige und zukünftige Versorgungsqualität abzubilden und differenziert nach verschiedenen Typen von ländlichen Räumen Handlungsansätze aufzuzeigen, ist Aufgabe des Forschungsprojektes "Künftige Versorgungsinfrastrukturen in ländlichen Räumen", das am IRAP Institut für Raumentwicklung an der HSR durchgeführt wird.

 

In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) und den Kantonen Basel-Landschaft, Glarus, Graubünden, Solothurn, St.Gallen und Thurgau untersucht das IRAP, mit welcher Versorgungsentwicklung die Kantone in ihren ländlichen Regionen rechnen müssen. Unter der Berücksichtigung der Bevölkerungsentwicklung wird mittels Szenarien aufgezeigt, ob und wo künftig Versorgungsengpässe entstehen können.

 

 

Kontakt

Prof. Dr. Dirk Engelke

Martin Schlatter

Kalin Müller

Roman Seiler